Unverträglichkeiten

Geschwollene Hand wegen Duftstoffallergie

Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Welche Unverträglichkeiten sind die häufigsten und was kannst du selbst tun???
Verspürst du öfter ein Unwohlsein, Bauchkrämpfe oder bekommst Ausschlag nach dem Essen?
Die Ursache können Lebensmittelunverträglichkeiten sein.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten verursachen unterschiedliche Beschwerden, die jedoch am häufigsten den Magen-Darm-Trakt betreffen.
Dazu gehören Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe und Blähungen. Aber auch Schwellungen im Mund- und Rachenbereich, Hautausschlag, Juckreiz, Atemwegsprobleme und Depressionen können die Folge sein.
Es gibt natürlich zahlreiche Tests die du machen lassen kannst, doch vorab wäre es notwendig deine Symptome richtig zu deuten.
(z. B. ein Pricktest, Atemtest, Stuhlprobe oder eine Blutuntersuchung)
Solltest du regelmäßig oben angeführte Symptome haben, wäre es ratsam ein Ernährungsprotokoll zu schreiben. Notiere die jeden Tag deine Mahlzeiten und vergleiche die Symptome.
Unabhängig davon, um welche Lebensmittelintoleranz, Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Allergie es sich handelt, ist eine konsequente Vermeidung der allergenen Lebensmittel erforderlich.

Solltest du Hilfe und Unterstützung brauchen, kann ich dir sehr gerne einige Tipps, Rezepte und Pläne erstellen, damit du leichter mit der Ernährungsumstellung starten kannst, denn leider ist das Internet voll mit unterschiedlichen Informationen, die oft nicht zur Unverträglichkeit passen!!!

Die häufigsten Lebensmittelunverträglichkeiten für dich im Überblick!!

Unverträglichkeiten treten oft auf, wenn die Darmflora nicht in Ordnung ist.

Fructoseintoleranz
Durch ein eingeschränktes oder defektes Transportsystem im Dünndarm wird die Fructose (Fruchtzucker) nicht ausreichend aufgenommen.
Mögliche Symptome können sein:
Die Symptome treten meist innerhalb von 24 (bis selten 48) Stunden nach dem Verzehr auf: Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Völlegefühl
Was kannst du tun!
Meide Fructose und Saccharose (normaler Haushaltszucker), teste deine eigene Fructosegrenze aus. Fenchel-Kümmel-Anistee und eine Wärmflasche auf dem Bauch helfen gegen die Blähungen und Bauchschmerzen. Vermeide einige Wochen fructosehältige Lebensmittel. Das Vermeiden ist das Um und Auf, damit sich deine Darmschleimhaut regenerieren kann. Vitamine und Mineralstoffe zu ergänzen wäre sehr ratsam!
Bei Fragen bin ich gerne für dich da.

Glutenintoleranz / Zöliakie
Die Kombination aus genetischer Veranlagung und äußeren Umwelteinflüssen wird für die Unverträglichkeit der Klebereiweiße verschiedener Getreidesorten – dem Gluten – vermutet.
Mögliche Symptome:
Chronischer Durchfall (Fettstuhl, klebriger Stuhl), Muskel- und Gelenkschmerzen, Blähungen, Vitamin- und Mineralsalzmangel, Blutarmut, Müdigkeit, Leistungsminderung, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Juckreiz, Hautrötungen und Hautausschlag können Symptome der Zöliakie sein.
Was kannst du tun!
Strikter Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel.
Bei Gluten ist es sehr wichtig Alternativen in deinen Alltag einzubauen und komplett auf industrielle Lebensmittel zu verzichten.

Damit keine Mangelerscheinungen auftreten können, wäre es ratsam deinen Körper mit Nährstoffen zu unterstützen.

HistaminintoleranzEin Enzym-Mangel oder die eingeschränkte Funktionsweise von Enzymen führt zu einem Überangebot an Histamin.
Mögliche Symptome:
Die Symptome treten meist wenige Stunden nach einer histaminreichen Mahlzeit auf: plötzliche Hautrötungen im Gesicht/am Hals, Hautausschlag, Quaddeln, Schwellungen, Juckreiz, verstopfte oder laufende Nase, Übelkeit, Magen-Darm-Probleme, Durchfall, Schwindel, Kopfschmerzen (auch Migräne), Kreislaufprobleme und Herzrasen.
Was kannst du tun!
Iss möglichst frische Lebensmittel, da längere Lagerzeiten den Histamingehalt erhöhen. Verzichte auf lange gelagerte oder verarbeitete Nahrungsmittel – wie lang gereiften Hartkäse, Rohwurst (wie Salami), Fischerzeugnisse, Alkohol, Energydrinks, Kaffee usw.
Monatelanger Verzicht wäre ratsam!!

Auch ich hatte starkes Histamin und habe es mit viel Geduld, Ergänzung von Nährstoffen für den Darm und einer Ernährungsumstellung in den Griff bekommen.
Habe keine Angst, es gibt genug Alternativen die du genießen darfst!

Denk einfach immer daran, das es nur im moment so ist und nicht ewig andauern wird. Unterstütze deinen Körper, damit er sich schnell regenerieren kann !!
Einen genauen Plan, da sehr viele Lebensmittel davon betroffen sind, schreibe ich dir gerne!
Die Nahrung mit natürlichem Vitamin C und B6 B Vitamine zu ergänzen wäre wichtig, diese wirken sich positiv auf den Histaminabbau aus.

Laktoseintoleranz
Dem Körper fehlt das Enzym Laktase, deshalb kann Milchzucker (Laktose) nicht aufgespalten werden.
Mögliche Symptome:
Blähungen, Blähbauch, Bauchschmerzen, Übelkeit, wässrige Durchfälle und kalter Schweiß zählen zu den Symptomen der Laktoseintoleranz.
Was kannst du tun!
Vermeide Milchprodukte! Iss nur wenig laktosefreie Produkte – achte auch auf Laktose in Brot, Wurst und Fertiggerichten. Lactase-Tabletten (aus der Apotheke) können eine Alternative auf Reisen sein, wenn ein Verzicht auf Laktose nicht möglich ist, sollten aber nicht täglich verwendet werden.
Auf Milchprodukte zu verzichten ist für einige Zeit notwendig, es gibt tolle pflanzliche Alternativen am Markt!!!